1. Nutzerfrage zuerst
Vor der Recherche definieren wir, welche Frage ein Beitrag beantwortet, für wen sie relevant ist und welche Entscheidung danach leichter fallen soll. Suchbegriffe strukturieren die Auffindbarkeit, ersetzen aber keinen eigenständigen Nutzwert.
2. Fakten und Einordnung trennen
Gesetzliche Regeln, Vertragsinhalte und beobachtbare Marktdaten werden von redaktioneller Bewertung getrennt. Annahmen und Beispiele werden als solche bezeichnet. Wir erfinden keine Testergebnisse, Kundenerfahrungen, Zitate oder Fachpersonen.
3. Verständliche Vollständigkeit
Wir erklären Nutzen und Grenzen, typische Ausschlüsse, Kostenfaktoren, Handlungsoptionen und Situationen, in denen ein Produkt nicht nötig sein kann. Fachbegriffe werden beim ersten Auftreten erläutert. Kurze Sätze dürfen Genauigkeit nicht ersetzen.
4. Quellenhierarchie
Bei Recht und Aufsicht bevorzugen wir Gesetze, Behörden und Gerichtsentscheidungen. Produktmerkmale stammen aus offiziellen Bedingungen und Produktinformationen. Sekundärquellen nutzen wir zur Einordnung und kennzeichnen strittige oder unsichere Aussagen.
5. Fachprüfung ohne Scheinsicherheit
Eine Fachprüfung wird nur ausgewiesen, wenn sie tatsächlich durchgeführt und dokumentiert wurde. Name, relevante Qualifikation, Prüfdatum und Prüfgegenstand werden genannt. Eine redaktionelle Plausibilitätsprüfung ist keine juristische oder versicherungsmathematische Begutachtung.
6. Recht und Werbung
Wir vermeiden individuelle Empfehlungen ohne belastbare Datengrundlage, absolute Überlegenheitsbehauptungen, Angstmarketing und unrealistische Leistungsversprechen. Affiliate- oder Werbelinks werden sichtbar gekennzeichnet und von redaktionellen Kriterien getrennt.
7. Veröffentlichung und Pflege
Vor Veröffentlichung werden Struktur, Quellen, interne Links, Metadaten, strukturierte Daten, Barrierefreiheit und mobile Darstellung geprüft. Nach Veröffentlichung folgen regelmäßige und anlassbezogene Aktualisierungen. Wesentliche Korrekturen werden dokumentiert.
